Motivation von Mitarbeitern ist wichtig

Motivation von Mitarbeitern

Wie die Motivation von Mitarbeitern richtig angehen?

In der Arbeits­welt gibt es vie­le Fak­to­ren, auf die Sie kei­nen Ein­fluss haben. Sehr wohl kön­nen Sie aber den Grund­bau­stein für ein erfolg­rei­ches Unter­neh­men legen. Die­se Auf­ga­be ist nicht mit der Idee für ein Geschäft getan, Ihr Team spielt dabei eine wesent­li­che Rol­le, denn ab einer bestimm­ten Auf­trags­la­ge ist die Arbeit nicht mehr allei­ne zu wup­pen. Hier­bei kommt die Moti­va­ti­on von Mit­ar­bei­tern ins Spiel, denn die­se ist abso­lut not­wen­dig, um lang­fris­tig Erfolg zu haben. Geht es den Ange­stell­ten nicht gut, wird das eines Tages nach außen drin­gen und den Ruf des Unter­neh­mens schä­di­gen. Doch das muss nicht sein, wenn Sie es rich­tig ange­hen.

Mitarbeitermotivation richtig angepackt

Die Moti­va­ti­on von Mit­ar­bei­tern ist eine Kunst, so viel steht fest. Gera­de, wenn Sie leis­tungs­schwa­che Ange­stell­te beschäf­tigt haben, die Sie nicht direkt kün­di­gen möch­ten, ist eini­ges an Fin­ger­spit­zen­ge­fühl gefragt. Als aller­ers­tes müs­sen Sie der Ursa­che auf den Grund gehen, denn nicht nur eine Über­for­de­rung kann Schuld dar­an sein, son­dern auch eine Unter­for­de­rung. Auch ist zu prü­fen, ob das Team nicht zusam­men­passt und ob es dort zu Span­nun­gen kommt oder die Leis­tungs­schwä­che dem pri­va­ten Umfeld zuzu­ord­nen ist. In einem sol­chen Fall ist ein Mit­ar­bei­ter­ge­spräch sinn­voll.

Die häu­figs­te Ursa­che liegt tat­säch­lich dar­in begrün­det. Auf kei­nen Fall soll­ten Sie Ihrem Mit­ar­bei­ter mit Ver­lust des Jobs dro­hen, ihn aber sehr wohl über die Kon­se­quen­zen auf­klä­ren. Ver­su­chen Sie, ihm ein wenig Druck zu neh­men, sofern der Fir­men­all­tag es zulässt. Fle­xi­ble­re Arbeits­zei­ten kön­nen durch­aus moti­vie­ren und bewah­ren Sie als Vor­ge­setz­ten vor neu­en Pro­ble­men. Mit­ar­bei­ter, denen es nicht gut geht, wer­den krank – ganz gleich, ob sie es wirk­lich sind oder sich eine Krank­schrei­bung vom Arzt holen, um ein wenig Ruhe zu bekom­men und die pri­va­ten Din­ge klä­ren zu kön­nen.

Auch Sie als Vor­ge­setz­ter ken­nen sol­che Situa­tio­nen, wes­we­gen es für ein gutes Ver­hält­nis wich­tig ist, dass Sie bis zu einem gewis­sen Grad Empa­thie zei­gen kön­nen. Ein Ange­stell­ter, der etwas weni­ger in der Fir­ma ist, bringt Ihnen und dem Rest des Teams mehr, als wenn er sich krank­schrei­ben las­sen muss und damit kom­plett aus­fällt. Das bedeu­tet für den Rest der Fir­ma mehr Arbeit, mehr Stress oder den Ver­lust von Auf­trä­gen und im schlimms­ten Fall sogar einen Image­scha­den. Das alles kön­nen Sie durch die rich­ti­gen Taten zur rich­ti­gen Zeit ver­mei­den. Ein Chef, der sei­nen Mit­ar­bei­tern zu Sei­te steht, bie­tet auch für künf­ti­gen Bewer­bern einen Attrak­ti­ven Arbeits­platz, für den man ger­ne tätig ist, weil man kei­ne Angst haben muss, ihn direkt wie­der zu ver­lie­ren, wenn es ein­mal nicht gut läuft. Selbst­ver­ständ­lich müs­sen Sie den­noch Kon­se­quent sein, aber manch­mal scha­det es nicht, ein wenig mensch­lich zu sein.

Von innen motiviert

Die intrin­si­sche Moti­va­ti­on setzt sich aus zwei Fak­to­ren zusam­men, die sich bewährt haben. Dazu zählt die Moti­va­ti­ons­psy­cho­lo­gie und kogni­ti­ven Lern­theo­rie. Das bedeu­tet, dass Ihr Ange­stell­ter auch dann ange­trie­ben ist, sich mit etwas aus­ein­an­der­zu­set­zen bezie­hungs­wei­se es zu ler­nen, auch wenn ihm dadurch kei­ne mate­ri­el­len oder mone­tä­ren Bene­fits in Aus­sicht gestellt wer­den. Viel mehr wird der inne­re Anreiz akti­viert, der ihn zu einem posi­ti­ven Ver­hal­ten antreibt. Gera­de in krea­ti­ven Beru­fen wird oft von der intrin­si­schen Moti­va­ti­on Gebrauch gemacht, denn das soge­nann­te „Flow-Erleb­nis“, wel­ches ein posi­ti­ves emo­tio­na­les Erleb­nis bedeu­ten kann, führt dazu, dass sich die Per­son ganz und gar auf ihr Tun kon­zen­triert und Zeit und Umge­bung ver­gisst. Vie­le sind der Ansicht, dass Beloh­nun­gen die­se Moti­va­ti­on ver­rin­gern könn­ten, doch das ist nicht der Fall. Aller­höchs­tens dann, wenn kei­ner­lei Bezug zum The­ma her­ge­stellt wer­den kann, kann es pas­sie­ren, dass der Arbeit­neh­mer nur für die Bene­fits tätig ist. Es kann aber auch pas­sie­ren, dass alles inein­an­der ein­fließt und selbst neue Auf­ga­ben­be­rei­che höchst inter­es­sant wer­den, womit die Moti­va­ti­on von Mit­ar­bei­tern prak­tisch ganz von allei­ne pas­siert.