Die Motivation der Mitarbeiter hat Priorität

Motivation der Mitarbeiter

Alles aus Ihrem Team herausholen: Kinderspiel und große Aufgabe zugleich — Motivation der Mitarbeiter

Zwi­schen einem funk­tio­nie­ren­den und einem gute lau­fen­den Unter­neh­men gibt es einen Unter­schied, der vie­len Geschäfts­lei­tun­gen nicht bewusst ist. Bei ers­te­rem arbei­ten Ihre Ange­stell­ten nach Vor­schrift, haben sich mit ihrem „Schick­sal“ abge­fun­den und haben wenig Enga­ge­ments-Moti­va­ti­on. Ein gut lau­fen­des Unter­neh­men ist mit Ange­stell­ten gespickt, die sich ihrem Job ver­bun­den füh­len, die ger­ne zur Arbeit kom­men und mit guten Eigen­leis­tun­gen glän­zen. Die zwei­te Ver­si­on ist für Sie der Ide­al­fall, den Sie mit rela­tiv wenig Ein­satz im Hand­um­dre­hen errei­chen kön­nen.

Gründe, weswegen Mitarbeiter sich nicht motivieren können

Die Moti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ter ist eine gro­ße Auf­ga­be. Es gibt vie­le Wege, die­se schier ins Uner­mess­li­che zu stei­gern, doch es gibt auch Situa­tio­nen und Men­schen, bei denen es ein­fach nicht klap­pen will. Dass die Maß­nah­men nicht bei allen grei­fen, soll­te Ihnen bewusst sein. Doch wel­che Grün­de kann es hier­für geben?

  • Es ist nur ein Job
    Nicht jeder Mensch hat das Glück, einen Beruf aus­üben zu kön­nen, der sei­nen Vor­stel­lun­gen und Talen­ten ent­spricht. In die­sem Fall kön­nen Sie von Glück spre­chen, wenn er sich den­noch in sei­ner Posi­ti­on wohl­fühlt (wofür Sie eine Men­ge tun kön­nen), den­noch gibt es auch sol­che, für die es den­noch ein­fach nur ein Job bleibt
  • Pri­va­te Pro­ble­me
    Wenn es im Pri­va­ten nicht gut läuft, kann sich das auf die Arbeits­kraft aus­wir­ken. In der Regel lösen sich die­se Hin­der­nis­se auf, wes­we­gen ein Mit­ar­bei­ter­ge­spräch und ein wenig Ver­ständ­nis wich­tig ist. Bei see­li­schen Pro­ble­men muss ein Exper­te hel­fen
  • Feh­len­de Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten
    Eine höhe­re Posi­ti­on oder ver­ant­wor­tungs­vol­le­re Auf­ga­ben, kön­nen ein enor­mer Ansporn sein. Scheint es aber kein Wei­ter­kom­men zu geben, düm­peln vie­le Ange­stell­te vor sich hin und ver­lie­ren die Lust an ihrer Arbeit.
  • Team­pro­ble­me
    Dass man nicht mit jedem har­mo­nie­ren kann, wis­sen Sie. Soll­ten wie­der­er­war­ten Unstim­mig­kei­ten auf­tre­ten, ist es wich­tig, das Gespräch zu suchen und even­tu­ell umzu­struk­tu­rie­ren. Das zeigt, dass Sie sich um Ihre Mit­ar­bei­ter sor­gen und Pro­ble­me ernst neh­men. Gera­de Mob­bing ist in vie­len Fir­men ein unaus­ge­spro­che­nes Pro­blem, wel­ches einen gan­zen Rat­ten­schwanz nach sich zieht. In einem sol­chen Fall muss schnell gehan­delt wer­den
  • Über- oder Unter­for­de­rung
    Neben feh­len­den Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten, kann die Unpro­duk­ti­vi­tät auch an Über- oder Unter­for­de­run­gen lie­gen. Auch hier sind Mit­ar­bei­ter­ge­sprä­che nötig, um das Bes­te aus Ihren Mit­ar­bei­tern zu holen.

Die verschiedenen Möglichkeiten für neuen Schwung

Die Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­ti­on kann auf zwei Wegen pas­sie­ren. Zum einen gibt es die soge­nann­te intrin­si­sche und die extrin­si­sche. Bei der Intrin­si­schen geht es mehr dar­um, dass die Ange­stell­ten „ohne äuße­re Beein­flus­sung“ ange­regt wer­den. Man kann sie auch als per­sön­li­che Moti­va­ti­on beti­teln, denn hier­bei geht es dem Team weni­ger um Geld oder Bene­fits, son­dern dar­um, das Unter­neh­men mit ihrer Arbeit voranzutreiben.Die Extrin­si­sche ist genau das Gegen­teil davon. Hier­bei wird die Moti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ter durch Bene­fits wie Tank­kar­ten, Vor­sor­ge­leis­tun­gen oder ande­re mone­tä­re Extras gelie­fert.
In bei­den Fäl­len kön­nen Sie selbst eine gan­ze Men­ge beein­flus­sen. Wenn Sie Bewer­bungs­ge­sprä­che füh­ren, gilt es Mit­ar­bei­ter zu fin­den, die für das Unter­neh­men wirk­lich för­der­lich sind. Selbst­ver­ständ­lich kann es den­noch dazu kom­men, dass die Auf­ga­ben nicht pas­send sind und Sie Kün­di­gun­gen aus­spre­chen müs­sen, denn wenn die Pro­jek­te zum Still­stand kom­men, bringt das nie­man­dem etwas. Bedie­nen Sie sich hier einem der vie­len Zita­te: „Zeit ist Geld“. Wenn Sie eini­ge fähi­ge Mit­ar­bei­ter gefun­den haben, gilt es, die Team so zusam­men­zu­stel­len bezie­hungs­wei­se die Auf­ga­ben so zu ver­tei­len, dass jeder ein­zel­ne mög­lichst pro­duk­tiv arbei­ten kann. Das erfor­dert mit­un­ter nicht nur Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, son­dern auch Erfah­rung. Hal­ten Sie daher Augen und Ohren offen.

Um län­ger­fris­tig die Moti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ter erhal­ten zu kön­nen, soll­ten Sie auch auf die mone­tä­ren Aspek­te ach­ten. Genau die­se sind dafür ver­ant­wort­lich, dass Ihre Ange­stell­ten ihre Begeis­te­rung hal­ten und stei­gern. Die­se Art der Unter­stüt­zung am Arbeits­platz ist sehr beliebt und ergänzt die Intrin­si­schen unge­mein.