Die Motivation - Mitarbeiter erfolgreich machen

Motivation Mitarbeiter

Motivation Mitarbeiter — richtig angegangen

Stimmt die Moti­va­ti­on Mit­ar­bei­ter, paasst meist auch die Moti­va­ti­on Chef. „Das geht so nicht“ – eins der Zita­te, die vom Arbeit­ge­ber ab und an aus­ge­spro­chen wer­den müs­sen, die aber kein Arbeit­neh­mer ger­ne hört. Es wird nur all­zu ver­ständ­lich sein, dass die Moti­va­ti­on auf bei­den Sei­ten sinkt, denn viel lie­ber spre­chen Sie loben­de Wor­te aus, denn das zeigt auch, dass Ihr Geschäft läuft. Aller­dings ist ein mah­nen­des Gespräch kein Welt­un­ter­gang, denn rich­tig ange­gan­gen kann es Ihnen und Ihrem Team ein guter Start und eine bes­se­re Zukunft sein. Die Mit­ar­bei­ter­füh­rung ist sicher kein Zucker­schle­cken, doch im Grun­de ist sie, sofern eini­ge Grund­re­geln beach­tet wer­den, viel ein­fa­cher als gedacht.

Was Sie bedenken sollten

Es wird Ihnen wahr­schein­lich nicht gelin­gen, dass alle Ihre Mit­ar­bei­ter mehr geben, als unbe­digt nötig ist. Das macht Sie nicht zu schlech­te­ren Team­kol­le­gen, doch die­se Her­an­ge­hens­wei­se hat auch einen Grund: Man­che Men­schen leben nicht für Ihren Beruf, weil er eben nur Mit­tel zum Zweck ist, sich einen gewis­sen Lebens­stan­dard zu ermög­li­chen. Es kann auch sein, dass sich Mit­ar­bei­ter X einen ganz ande­ren Beruf für sein Leben vor­ge­stellt hat und daher eher unzu­frie­den ist. Ein wei­te­rer Grund kann sein, dass er sich in sei­nem Team nicht wohl­fühlt und eigent­lich mehr leis­ten könn­te, aller­dings gebremst wird. Das sind alles Grün­de, die Sie beden­ken soll­ten, wenn Sie mit Ihrem Kol­le­gen ins Gespräch gehen. Gesprä­che von Arbeit­ge­ber zu Arbeit­neh­mer sind wich­tig, um die bes­te Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­ti­on zu schaf­fen.

Was Sie vermeiden sollten

Wie bereits erwähnt, ist es wich­tig, dass Sie mit Ihrem Team spre­chen. Das kön­nen Sie team­in­tern machen oder in Ein­zel­ge­sprä­chen. In bei­den Ver­sio­nen ist es wich­tig, dass Sie sich unbe­dingt die „No Go’s“ mer­ken, denn dadurch wür­den Sie das Gegen­teil von Moti­va­ti­on errei­chen.

Zuerst soll­ten Sie auf Druck und Dro­hun­gen ver­zich­ten. Wahr­schein­lich wer­den Ihre Mit­ar­bei­ter rich­tig Gas geben, aber Stress führt auch dazu, dass Feh­ler gemacht wer­den und der Wohl­fühl­fak­tor in der Fir­ma sinkt. Im schlimms­ten Fall kön­nen Sie sich neue Mit­ar­bei­ter suchen und dar­auf hof­fen, dass die­se Maß­nah­men nicht nach außen getra­gen wer­den.

Ver­zich­ten Sie dar­auf, sich mit Ihren Mit­ar­bei­tern tot zu dis­ku­tie­ren. Sicher­lich kann es vor­kom­men, dass es Grün­de für die feh­len­de Moti­va­ti­on gibt und man kann auch mehr als ein­mal über Pro­ble­me spre­chen, doch irgend­wann ist die Gren­ze erreicht. An einem Punkt muss Schluss sein und das The­ma abge­hakt wer­den, was auch bedeu­tet, dass man dar­aus gelernt hat.

Feh­ler pas­sie­ren im Team und sind nicht Schuld eines Ein­zel­nen. Auch wenn das viel­leicht doch der Fall sein mag, dass einer Ihrer Mit­ar­bei­ter Bock­mist gebaut hat, so soll­ten Sie unbe­dingt ver­mei­den, das vor den ande­ren aus­zu­tra­gen, zumal das Team im bes­ten Fal­le sowie­so zusam­men­hält. Wenn Sie moti­vie­ren wol­len, dann soll­ten Sie sich nicht zum Sün­den­bock machen, denn nie­mand wird ger­ne vor sei­nen Kol­le­gen schlecht gemacht.

Mitarbeitermotivation per Zielsetzung

Jetzt wis­sen Sie, wie Sie das Per­so­nal­we­sen nicht ermun­tern kön­nen. Zeit wird es, zu ver­ste­hen, wie Sie in die posi­ti­ve Rich­tung agie­ren kön­nen. Neben Beloh­nun­gen, die greif­bar sind (bei­spiels­wei­se Gut­schei­ne, Vor­sor­ge­leis­tun­gen oder ähn­li­ches), ist es wich­tig, dass Sie Zie­le abste­cken. Die Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­ti­on lässt davon näm­lich sehr beein­flus­sen. Ihre Mit­ar­bei­ter sol­len und müs­sen wis­sen, was Sie von ihnen erwar­ten. Das bedeu­tet, dass die­se Zie­le klar defi­niert und kom­mu­ni­ziert wer­den müs­sen. Erklä­ren Sie Ihren Mit­ar­bei­tern also, was die­se leis­ten müs­sen. Das beinhal­tet auch die gefürch­te­ten Mit­ar­bei­ter­ge­sprä­che, wenn es bestimm­te Punk­te gibt, die opti­miert wer­den müs­sen. Das ist auch dann der Fall, wenn alle aus dem Team moti­viert sind. Nicht unwich­tig ist dabei auch, dass Sie deut­lich machen, wel­che Beloh­nun­gen auf Ihre Mit­ar­bei­ter war­ten. Wenn sie die­se vor Augen haben und spü­ren, dass es sich rich­tig lohnt, sich ins Zeug zu legen, wird die gan­ze Fir­ma davon pro­fi­tie­ren.

Sie such­ten nach Moti­va­ti­on Mit­ar­bei­ter.

Diese Mitarbeiter Benefits bingen es sofort

Mitarbeiter Benefits

Mitarbeiter Benefits – Positive Auswirkungen auf das Team

Arbeit ist nicht nur Arbeit. Heut­zu­ta­ge erfüllt sie den Groß­teil des All­ta­ges. Kein Wun­der, dass Sie sich als Unter­neh­mer über­le­gen müs­sen, was Sie Ihren Ange­stell­ten bie­ten, um die ver­lo­re­ne Frei­zeit ent­spre­chend zu ver­gü­ten. Das Stich­wort, an das Sie sich hal­ten müs­sen, nennt sich: „Mit­ar­bei­ter­füh­rung“.

Zeit ist Geld

Wenn es um Mit­ar­bei­ter Bene­fits geht, dann haben Sie eine gan­ze Rei­he von Mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. Vie­le ande­re Unter­neh­men set­zen bereits auf die­se Art der Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­ti­on, doch das ist noch lan­ge nicht alles, was Sie Ihren Ange­stell­ten bie­ten kön­nen. Wie bereits erwähnt, ist die Arbeit zu einem rie­si­gen Zeit­fres­ser gewor­den, auch wenn das erst ein­mal nega­tiv klingt. Die meis­ten Men­schen gehen ihrem Job ger­ne nach, doch das Pri­va­te bleibt eben auf der Stre­cke. Wenn Sie das Per­so­nal­we­sen also stär­ken wol­len, dann ermög­li­chen Sie das, was laut der Umfra­ge „Talents & Trends der Per­so­nal­be­ra­tungs­ge­sell­schaft von Rund­stedt“ in Erfah­rung gebracht wur­de: 19 Pro­zent haben sich geäu­ßert, dass Sie sich eine fle­xi­ble­re Zeit­ein­tei­lung, sie sie selbst ein­tei­len kön­nen, wün­schen. 12 Pro­zent haben außer­dem ange­ge­ben, dass sie ger­ne mehr Urlaubs­ta­ge hät­ten. Das sind Ergeb­nis­se, mit denen Sie auf jeden Fall arbei­ten kön­nen.

Anerkennung muss zum Typ passen

Wäh­rend ein Lob schnell aus­ge­spro­chen ist und nahe­zu auf jede Per­son pas­sen kann, ist das mit Sach­leis­tun­gen schon anders. Daher ist es nicht unwich­tig, dass Sie die Bene­fits so aus­wäh­len, dass sie von jedem genutzt wer­den kön­nen oder so, dass Sie indi­vi­du­ell auf die Per­son pas­sen. Abhän­gig ist das vom Alter, den Bedürf­nis­sen, dem Geschlecht und dem Lebens­punkt, denn Eltern freu­en sich über ande­re Din­ge, als ein Sin­gle. Den­noch brau­chen Sie ein Fein­ge­fühl für die Aus­wahl, sodass sich nie­mand bevor­zugt fühlt.

Da nicht nur Sie, son­dern auch Ihre Ange­stell­ten, viel Zeit am Arbeits­platz ver­brin­gen, lohnt es sich, auch hier zu inves­tie­ren. Wenn Sie ein Büro haben, so kön­nen Sie wie die U.S.-amerikanische Fir­ma Asa­na auf Indi­vi­dua­li­tät set­zen. 10.000 Dol­lar Bud­get erhält jeder Mit­ar­bei­ter, um sein Büro ganz nach sei­nen Wün­schen gestal­ten zu kön­nen. Für klei­ne Unter­neh­men ist das sicher­lich nicht rea­li­sier­bar, aber schon mit preis­wer­te­ren Mög­lich­kei­ten kön­nen Sie Ihren Ange­stell­ten so etwas ermög­li­chen. Gera­de dann, wenn Sie neue Stel­len im Unter­neh­men auf­neh­men, könn­ten Sie Ihrem Team­part­ner gewäh­ren, sich sei­ne Arbeits­mit­tel in einem gewis­sen Bud­get-Rah­men selbst aus­zu­su­chen, da die­ser am bes­ten Bescheid weiß, was er braucht – und wer das pas­sen­de an der Hand hat, der ist von Anfang an pro­duk­ti­ver.

Worauf Sie achten müssen

Mit­ar­bei­ter Bene­fits sind eine gute Sache, um Mit­ar­bei­ter anzu­spor­nen und Ihnen auch lang­fris­tig etwas bie­ten zu kön­nen. Eins ist aller­dings sehr wich­tig: Alles, was Sie ver­spre­chen, muss auch gehal­ten wer­den. Wer­den Mit­ar­bei­ter­ver­güns­ti­gun­gen oder ähn­li­che Gim­micks ange­bo­ten, die es dann doch nicht gibt, wird die Moti­va­ti­on Ihrer Mit­ar­bei­ter rapi­de nach unten gehen. Vor allem aber ist das Ver­trau­en in Ihre Wor­te gestört. Nicht nur Sie müs­sen Ihren Ange­stell­ten blind ver­trau­en kön­nen, auch anders­her­um ist es enorm wich­tig, denn wer nur hei­ße Luft ins Gesicht gepus­tet bekommt, der fühlt sich zwar wohl, dem wird aber auch bit­ter kalt, wenn die­ses Geblä­se weg­fällt. Umso klei­ner die ver­spro­che­ne Aner­ken­nung ist, des­to schlim­mer wird der dar­auf­fol­gen­de Frust wahr­schein­lich sein. Zumal das auch Ihrem Image scha­den wird, denn einer trägt es immer nach außen. In Zei­ten, wo sozia­le Netz­wer­ke zum All­tag gehö­ren, kann das vor allem für klei­ne Unter­neh­men fast schon töd­lich sein. Pokern Sie daher lie­ber nicht zu hoch, wenn es um Mit­ar­bei­ter Bene­fits geht.

Fazit

Sie sehen, wie wich­tig es ist, sei­ne Mit­ar­bei­ter zu beloh­nen und sie zu moti­vie­ren. Auch, wenn es auf den ers­ten Blick kom­pli­ziert aus­sieht: Wagen Sie den Schritt, denn es wird Ihnen in vie­ler­lei Hin­sicht gedankt.

Wie motiviere ich Mitarbeiter dauerhaft

Wie motiviere ich Mitarbeiter?

Wie motiviere ich Mitarbeiter? Die Motivation Ihrer Mitarbeiter sollte Ihnen am Herzen liegen

Damit ein Unter­neh­men lang­fris­tig Erfolg hat und das Arbeits­kli­ma ent­spre­chend gut ist, ist es wich­tig, dass Sie Ihre Ange­stell­ten nicht nur als pure Arbeits­kraft sehen. Viel­mehr soll­ten Sie sich bewusst sein, was die­se jeden Tag für Sie leis­ten und sie ent­spre­chend för­dern. Soll­ten Sie sich nun die Fra­ge stel­len: Wie moti­vie­re ich Mit­ar­bei­ter rich­tig? Wir hel­fen Ihnen ger­ne dabei.

Mitarbeitergespräch: Motivation oder Mahnung?

Als Unter­neh­mer müs­sen Sie Ihre Ange­stell­ten im Griff haben. Alle Betei­lig­ten freu­en sich über posi­ti­ve Mit­ar­bei­ter­ge­sprä­che, doch manch­mal muss das Pferd auch von hin­ten auf­ge­zäumt wer­den. Eine Ermah­nung kann sehr erqui­ckend wir­ken. Das „rich­ti­ge“ Mit­ar­bei­ter­ge­spräch gibt es nicht. Sehr wohl gibt es ver­schie­de­ne For­men, die wir Ihnen näher­brin­gen möch­ten.

Das Anerkennungsgespräch: Mit Lob die Motivation beibehalten

Lob und Aner­ken­nung sind Din­ge, die jeder Mensch im Leben braucht, um zu wis­sen, dass er rich­ti­ges tut. In dem Aner­ken­nungs­ge­spräch soll­ten Sie die Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­ti­on in den Vor­der­grund stel­len, und das Lob dazu nut­zen, Ihren Ange­stell­ten eine Ori­en­tie­rung zu geben. Das bedeu­tet: Ihr Mit­ar­bei­ter weiß effek­tiv, was er Gutes tut und wird dies wie­der­ho­len. Sie schaf­fen ein Erfolgs­er­leb­nis, wel­ches die Stim­mung hebt und sich auch auf die der ande­ren abfärbt, wodurch sich das Team stärkt. Vor allem aber ist die­se Form der Moti­va­ti­on kom­plett gra­tis und bedarf nur wenig Ihrer Zeit, hat dafür aber einen wirk­lich gro­ßen Nut­zen für die Fir­ma.

Das Entwicklungsgespräch: Binden Sie Ihren Mitarbeiter

Im Grun­de ist das Ent­wick­lungs­ge­spräch auch nament­lich zu ver­ste­hen. Es dient dazu, dem Mit­ar­bei­ter Mög­lich­kei­ten offen zu legen, wohin sei­ne Rei­se in dem Unter­neh­men gehen kann. Aller­dings ist es in schlech­ten Zei­ten so, dass die­se För­de­rungs­mög­lich­kei­ten nicht rea­li­sier­bar sind, weil die Mit­tel zu feh­len. In die­sem Fall soll­te das Ent­wick­lungs­ge­spräch ein wenig anders auf­ge­zo­gen wer­den und ent­we­der in die Rich­tung eines Aner­ken­nungs- oder Kri­tik­ge­sprächs gehen. Ver­su­chen Sie die­se Kon­ver­sa­ti­on damit zu begin­nen, dass Ihr Mit­ar­bei­ter dar­über erzäh­len soll, wohin er sei­ne Zie­le und Stär­ken sieht. Bestä­ti­gen Sie ihn an den Stel­len, die zutref­fen, sei­en Sie ehr­lich und holen Sie ihn freund­lich auf den Boden der Tat­sa­chen zurück.

Das Ermahnungsgespräch: Klare Worte als Chance sehen

Die Mit­ar­bei­ter­füh­rung besteht, wie Sie sicher wis­sen, aus meh­re­ren Kom­po­nen­ten. Das heißt, dass Sie Ihrem Team nicht nur gut zure­den kön­nen, son­dern auch kri­tisch sein müs­sen. Immer­hin geht es hier vor allem um Ihre Exis­tenz, aber auch um die der rest­li­chen Mit­ar­bei­ter, wes­we­gen alle an einem Strang zie­hen müs­sen. Das Ermah­nungs­ge­spräch hat zum Ziel, den Ange­stell­ten vor einer Kün­di­gung zu bewah­ren und ihm die Chan­ce zu geben, sei­ne Arbeits­mo­ral zu ändern. Die­se Gesprä­che soll­ten nicht auf­ge­scho­ben wer­den, son­dern direkt nach Bekannt­wer­dens eines Feh­lers geführt wer­den. Ansons­ten kann es pas­sie­ren, dass die­ser auch auto­ma­ti­siert. Sowohl Sie als auch Ihr Mit­ar­bei­ter sol­len die­se Run­de als Chan­ce sehen, aus der sie ler­nen kön­nen. Ach­ten Sie dar­auf, freund­lich, aber den­noch bestim­mend zu sein, denn unan­ge­nehm sind sol­che Gesprä­che in jedem Fall.

Das Feedbackgespräch: Hier kann alles erwähnt werden

Im Per­so­nal­we­sen müs­sen Sie sich immer wie­der die Fra­ge „Wie moti­vie­re ich Mit­ar­bei­ter?“ stel­len. Als vier­tes und letz­tes Mit­ar­bei­ter­ge­spräch bie­tet sich das Feed­back­ge­spräch an. Vie­le Unter­neh­men haben dies fest in Ihren Arbeits­all­tag inte­griert, um die Bin­dung zwi­schen Chef und Ange­stell­tem zu fes­ti­gen. Von Ihrer Sei­te aus ist es wich­tig, dass Sie die Kunst der kon­struk­ti­ven Kri­tik beherr­schen. Es ist wich­tig, dass Ihr Gegen­über sein „Gesicht wah­ren“ kann und ver­steht, wor­um es Ihnen geht. Möch­ten Sie Kri­tik äußern, soll­ten Sie kon­kre­te Situa­tio­nen der Hand haben, suchen Sie gemein­sam nach einer Lösung und füh­ren Sie die­ses Gespräch nie­mals vor ande­ren. Vor allem aber soll­te das Feed­back­ge­spräch auch mit posi­ti­ven Aspek­ten gespickt sein, denn so errei­chen Sie mehr, wenn Ihr Mit­ar­bei­ter merkt, dass Sie nicht nur Feh­ler ihn ihm sehen.

Erstattung U1 so funktioniert es

Erstattung U1

Erstattung U1 – der Pflichtbeitrag für mehr Sicherheit

Als Unter­neh­mer haben Sie jeden Tag vie­le Auf­ga­ben zu erle­di­gen, die Ihre Mit­ar­bei­ter nicht unbe­dingt zu sehen bekom­men. Zu Ihren größ­ten Tätig­kei­ten gehört, das Team zusam­men­zu­hal­ten, damit der täg­li­che Ablauf erhal­ten bleibt und die Arbeits­ab­läu­fe so pro­duk­tiv wie mög­lich sind. Das bedeu­tet auch, dass Sie sich auf even­tu­el­le Krank­heits­fäl­le vor­be­rei­ten müs­sen, denn neben dem, dass die Pro­jek­te wei­ter­lau­fen und zum Abschluss gebracht wer­den müs­sen, ist Geld ein zen­tra­les The­ma. Die Löh­ne Ihres Teams sind gesi­chert, wenn sie erkran­ken – dank der Erstat­tung U1.

Was tun ohne die U1?

Ganz gleich, was Ihr Ange­stell­ter für ein Lei­den hat, Sie als Arbeit­ge­ber müs­sen ihm den­noch sechs Wochen lang wei­ter Geld zah­len. Dazu sind Sie in Deutsch­land ver­pflich­tet. Das aller­dings ist beson­ders bei Unter­neh­men, die sehr klein sind, ein gro­ßes Pro­blem, denn immer­hin macht sich die Arbeit nicht von allei­ne. Der bes­te Fall ist, dass der Rest der Beleg­schaft die Auf­ga­ben über­neh­men kann, der schlimms­te, dass Sie Pro­jek­te nicht zum Abschluss brin­gen kön­nen und die­sen sogar noch ver­lie­ren. Das bedeu­tet auch einen Image­scha­den. Zum Glück muss das alles nicht pas­sie­ren, denn dafür gibt es die Erstat­tung U1. Die­se springt in sol­chen Fäl­len ein und kann Sie vor einem gro­ßen finan­zi­el­len Risi­ko bewah­ren.

Was steckt hinter dem Umlageverfahren?

Wenn Sie unter 31 Mit­ar­bei­ter haben, dann greift hier die soge­nann­te „Aus­gleichs­kas­se“. Das gilt auch, wenn Sie meh­re­re Betrie­be besit­zen, dann wer­den die Kräf­te der ein­zel­nen Stel­len zusam­men­ge­rech­net. Das bedeu­tet im Klar­text, dass Sie, wenn ein Krank­heits­fall auf­tritt, die Auf­wen­dun­gen für die Fort­zah­lung des Ent­gel­des erstat­tet bekom­men. Dazu zählt auch der Arbeit­ge­ber­an­teil der Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge, aller­dings nur bis zu einem fest­ge­leg­ten Pro­zent­satz.

Wie funktioniert die U1?

Nicht umsonst wird die U1 nach dem Auf­wen­dungs­aus­gleichs­ge­setz auch Ent­gelt­fort­zah­lungs­ver­si­che­rung genannt: Es ist nicht so, dass Sie ein­fach an die­sem „Pro­gramm“ teil­neh­men und aus den Vol­len schöp­fen kön­nen, wenn Ihr Arbeit­neh­mer krank wird. Viel­mehr müs­sen Sie für jeden Ange­stell­ten einen monat­li­chen Bei­trag bezah­len, sofern es sich um eine Voll­zeit­kraft han­delt, die sich aber auch bei­spiels­wei­se aus zwei 20-Stun­den Kräf­ten oder aus vier 10-Stun­den-Kräf­ten zusam­men­set­zen kann. Wie hoch die­ser Bei­trag aus­fällt, wird nach dem jewei­li­gen Umla­ge­satz der Aus­gleichs­kas­se berech­net, wel­che sich wie­der­um nach der Kran­ken­kas­se des Arbeit­neh­mers rich­tet. So kön­nen die erstat­tungs­fä­hi­gen Beträ­ge vari­ie­ren, im Höchst­fall sind es 80 Pro­zent.

Welche Krankenkasse kümmert sich um Sie?

Grund­sätz­lich müs­sen Sie sich an die Kran­ken­kas­se wen­den, bei der Ihr kran­ker Mit­ar­bei­ter ver­si­chert ist. Anders ist es bei Kol­le­gen, die sich in einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung befin­den. In die­sem Fall mel­den Sie sich bei der, bei der Sie auch die Bei­trä­ge zur Ren­ten- und Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung für die­sen Mit­ar­bei­ter bezah­len. Han­delt es sich um einen Mini-Job­ber, so müs­sen Sie sich an die Mini-Job-Zen­tra­le bei der Knapp­schaft-Bahn-See wen­den. Selbst­ver­ständ­lich haben auch die die Ersatz- und Betriebs­kran­ken­kas­sen eine Aus­gleichs­kas­se, die Sie zum Jah­res­be­ginn kon­tak­tie­ren kön­nen.

Auf den ers­ten Blick mag das etwas ver­wir­rend für Sie sein, doch im Grun­de läuft alles immer nach dem­sel­ben Sche­ma ab, nur, dass sie Sich eben mit unter­schied­li­chen Kran­ken­ver­si­che­run­gen in Ver­bin­dung set­zen müs­sen, um die Erstat­tun­gen zu erhal­ten. Dafür, dass sowohl Sie als auch der Ange­stell­te abge­si­chert sind, ist das aller­dings nur ein klei­ner Preis, der zu zah­len ist. In der Regel arbei­tet ein Mensch ja auch mehr, als das er krank ist.

Wie Sie die Erstattung U1 erhalten

Kommt es zu einem krank­heits­be­ding­ten Aus­fall Ihres Arbeit­neh­mers, müs­sen Sie bei der zustän­di­gen Aus­gleichs­kas­se einen ent­spre­chen­den Antrag stel­len. Die­ser nennt sich „Erstat­tung der Lohn­fort­zah­lungs­kos­ten“. Wäh­rend damals alles noch etwas kom­pli­zier­ter war, müs­sen Sie heu­te nur einen maschi­nel­len Daten­aus­tausch für das Erstat­tungs­ver­fah­ren durch­füh­ren. Ein ande­rer, als mit einem zuge­las­se­nen Abrech­nungs­pro­gramm, wird nicht mehr akzep­tiert.

Die Motivation der Mitarbeiter hat Priorität

Motivation der Mitarbeiter

Alles aus Ihrem Team herausholen: Kinderspiel und große Aufgabe zugleich — Motivation der Mitarbeiter

Zwi­schen einem funk­tio­nie­ren­den und einem gute lau­fen­den Unter­neh­men gibt es einen Unter­schied, der vie­len Geschäfts­lei­tun­gen nicht bewusst ist. Bei ers­te­rem arbei­ten Ihre Ange­stell­ten nach Vor­schrift, haben sich mit ihrem „Schick­sal“ abge­fun­den und haben wenig Enga­ge­ments-Moti­va­ti­on. Ein gut lau­fen­des Unter­neh­men ist mit Ange­stell­ten gespickt, die sich ihrem Job ver­bun­den füh­len, die ger­ne zur Arbeit kom­men und mit guten Eigen­leis­tun­gen glän­zen. Die zwei­te Ver­si­on ist für Sie der Ide­al­fall, den Sie mit rela­tiv wenig Ein­satz im Hand­um­dre­hen errei­chen kön­nen.

Gründe, weswegen Mitarbeiter sich nicht motivieren können

Die Moti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ter ist eine gro­ße Auf­ga­be. Es gibt vie­le Wege, die­se schier ins Uner­mess­li­che zu stei­gern, doch es gibt auch Situa­tio­nen und Men­schen, bei denen es ein­fach nicht klap­pen will. Dass die Maß­nah­men nicht bei allen grei­fen, soll­te Ihnen bewusst sein. Doch wel­che Grün­de kann es hier­für geben?

  • Es ist nur ein Job
    Nicht jeder Mensch hat das Glück, einen Beruf aus­üben zu kön­nen, der sei­nen Vor­stel­lun­gen und Talen­ten ent­spricht. In die­sem Fall kön­nen Sie von Glück spre­chen, wenn er sich den­noch in sei­ner Posi­ti­on wohl­fühlt (wofür Sie eine Men­ge tun kön­nen), den­noch gibt es auch sol­che, für die es den­noch ein­fach nur ein Job bleibt
  • Pri­va­te Pro­ble­me
    Wenn es im Pri­va­ten nicht gut läuft, kann sich das auf die Arbeits­kraft aus­wir­ken. In der Regel lösen sich die­se Hin­der­nis­se auf, wes­we­gen ein Mit­ar­bei­ter­ge­spräch und ein wenig Ver­ständ­nis wich­tig ist. Bei see­li­schen Pro­ble­men muss ein Exper­te hel­fen
  • Feh­len­de Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten
    Eine höhe­re Posi­ti­on oder ver­ant­wor­tungs­vol­le­re Auf­ga­ben, kön­nen ein enor­mer Ansporn sein. Scheint es aber kein Wei­ter­kom­men zu geben, düm­peln vie­le Ange­stell­te vor sich hin und ver­lie­ren die Lust an ihrer Arbeit.
  • Team­pro­ble­me
    Dass man nicht mit jedem har­mo­nie­ren kann, wis­sen Sie. Soll­ten wie­der­er­war­ten Unstim­mig­kei­ten auf­tre­ten, ist es wich­tig, das Gespräch zu suchen und even­tu­ell umzu­struk­tu­rie­ren. Das zeigt, dass Sie sich um Ihre Mit­ar­bei­ter sor­gen und Pro­ble­me ernst neh­men. Gera­de Mob­bing ist in vie­len Fir­men ein unaus­ge­spro­che­nes Pro­blem, wel­ches einen gan­zen Rat­ten­schwanz nach sich zieht. In einem sol­chen Fall muss schnell gehan­delt wer­den
  • Über- oder Unter­for­de­rung
    Neben feh­len­den Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten, kann die Unpro­duk­ti­vi­tät auch an Über- oder Unter­for­de­run­gen lie­gen. Auch hier sind Mit­ar­bei­ter­ge­sprä­che nötig, um das Bes­te aus Ihren Mit­ar­bei­tern zu holen.

Die verschiedenen Möglichkeiten für neuen Schwung

Die Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­ti­on kann auf zwei Wegen pas­sie­ren. Zum einen gibt es die soge­nann­te intrin­si­sche und die extrin­si­sche. Bei der Intrin­si­schen geht es mehr dar­um, dass die Ange­stell­ten „ohne äuße­re Beein­flus­sung“ ange­regt wer­den. Man kann sie auch als per­sön­li­che Moti­va­ti­on beti­teln, denn hier­bei geht es dem Team weni­ger um Geld oder Bene­fits, son­dern dar­um, das Unter­neh­men mit ihrer Arbeit voranzutreiben.Die Extrin­si­sche ist genau das Gegen­teil davon. Hier­bei wird die Moti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ter durch Bene­fits wie Tank­kar­ten, Vor­sor­ge­leis­tun­gen oder ande­re mone­tä­re Extras gelie­fert.
In bei­den Fäl­len kön­nen Sie selbst eine gan­ze Men­ge beein­flus­sen. Wenn Sie Bewer­bungs­ge­sprä­che füh­ren, gilt es Mit­ar­bei­ter zu fin­den, die für das Unter­neh­men wirk­lich för­der­lich sind. Selbst­ver­ständ­lich kann es den­noch dazu kom­men, dass die Auf­ga­ben nicht pas­send sind und Sie Kün­di­gun­gen aus­spre­chen müs­sen, denn wenn die Pro­jek­te zum Still­stand kom­men, bringt das nie­man­dem etwas. Bedie­nen Sie sich hier einem der vie­len Zita­te: „Zeit ist Geld“. Wenn Sie eini­ge fähi­ge Mit­ar­bei­ter gefun­den haben, gilt es, die Team so zusam­men­zu­stel­len bezie­hungs­wei­se die Auf­ga­ben so zu ver­tei­len, dass jeder ein­zel­ne mög­lichst pro­duk­tiv arbei­ten kann. Das erfor­dert mit­un­ter nicht nur Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, son­dern auch Erfah­rung. Hal­ten Sie daher Augen und Ohren offen.

Um län­ger­fris­tig die Moti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ter erhal­ten zu kön­nen, soll­ten Sie auch auf die mone­tä­ren Aspek­te ach­ten. Genau die­se sind dafür ver­ant­wort­lich, dass Ihre Ange­stell­ten ihre Begeis­te­rung hal­ten und stei­gern. Die­se Art der Unter­stüt­zung am Arbeits­platz ist sehr beliebt und ergänzt die Intrin­si­schen unge­mein.

U1 Umlage reduzieren

U1 Umlage

U1 Umlage – was bedeutet das?

In Deutsch­land gibt es die soge­nann­te „U1 Umla­ge“. Dabei han­delt es sich um einen mone­tä­ren Pflicht­bei­trag (oder auch Ent­gelt­fort­zah­lungs­ver­si­che­rung), den Arbeit­ge­ber mit bis zu 30 Ange­stell­ten tra­gen müs­sen, wenn der Arbeit­neh­mer krank wird. Sie wird dazu genutzt, um in die­sem Fall dem Arbeit­ge­ber einen finan­zi­el­len Aus­gleich zu schaf­fen, denn die dop­pel­te Belas­tung ist für vie­le Betrie­be oft­mals nicht lan­ge oder über­haupt nicht trag­bar. Trotz des Aus­fal­les des Arbeit­neh­mers und even­tu­ell dar­aus resul­tie­ren­den nicht annehm­ba­ren Auf­trä­gen muss des­sen Gehalt wei­ter gezahlt wer­den – ein Risi­ko, wel­ches vie­len Arbeit­neh­mern Magen­schmer­zen beschwert.

Die Kran­ken­kas­sen sind dann zu ver­pflich­tet, bei einem Antrag aus der Umla­ge 40 und 80 % der Auf­wen­dun­gen zu zah­len, sodass eine Ent­gelt­fort­zah­lung bei Krank­heit statt­fin­den kann. Ziel der des­sen ist es, dass Arbeit­neh­mer finan­zi­ell weni­ger oder gar kei­ne Belas­tun­gen spü­ren, wenn es zu die­sem Fall kommt, der eben­falls vie­len ein ungu­tes Gefühl ver­mit­telt.

Die Teil­nah­me selbst ist im Gesetz ver­an­kert. Damit die­ses Ver­fah­ren arbeit­ge­ber­freund­lich und mög­lichst unbü­ro­kra­tisch ablau­fen kann, muss kei­ne förm­li­che Fest­stel­lung durch die Kran­ken­kas­se getrof­fen wer­den. Aus die­sem Grund prüft jeder Arbeit­ge­ber selbst, ob er die Vor­aus­set­zun­gen für die Teil­nah­me selbst erfüllt oder nicht. Soll­ten Sie dabei Hil­fe benö­ti­gen, kön­nen Sie sich an ent­spre­chen­de Stel­len wen­den, die Ihnen ger­ne dabei behilf­lich sind.

Arbeitgeber erhalten Leistungen aus der Umlagekasse

Kommt es zum Krank­heits­fall des Ange­stell­ten, kön­nen bis zu 80 % des fort­zu­zah­len­den Ent­gel­tes und zusätz­lich bis zu 80 % der dar­auf ent­fal­len­den Arbeit­ge­ber­an­tei­le zurück­ge­holt wer­den. Auf den ers­ten Blick klingt das gut, doch dies kann durch die zustän­di­ge Kran­ken­kas­se mit Sat­zungs­be­stim­mun­gen gesenkt wer­den:

  • Es wird ein nied­ri­ge­rer Erstat­tungs­satz fest­ge­legt
  • Der Umla­ge­satz wird in ermä­ßigt, nor­mal oder erhöht fest­ge­legt
  • Beschrän­kung der erstat­tungs­fä­hi­gen Fort­zah­lung des Ent­gel­des, die an die Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze der Ren­ten­ver­si­che­rung ange­passt ist
  • Erstat­tungs­be­trag durch Fort­zah­lung des Ent­gel­des der Arbeit­ge­ber­an­tei­le sind abge­gol­ten

Welche Arbeitgeber müssen teilnehmen?

Das Umla­ge­ver­fah­ren ist ver­pflich­tend. Dar­an teil­ge­nom­men wer­den muss, wenn der Betrieb nicht über 30 Mit­ar­bei­ter beschäf­tigt und nicht zu den fol­gen­den For­men gehö­ren:

  • öffent­li­che Arbeit­ge­ber
  • an Tarif­ver­trä­ge des öffent­li­chen Diens­tes gebun­de­ne Ein­rich­tun­gen
  • Gemein­de­ver­bän­de, Ver­bän­de kom­mu­na­ler Unter­neh­men oder deren Spit­zen­ver­bän­de
  • zivi­le Arbeits­kräf­te bei Dienst­stel­len der NATO
  • Spit­zen­ver­bän­de der frei­en Wohl­fahrts­pfle­ge
  • Teil­neh­mer an einem frei­wil­li­gen Aus­gleichs­ver­fah­ren

In der Regel gehö­ren zu einem Betrieb außer­dem die Arbeit­neh­mer, die nicht in Voll­zeit beschäf­tigt sind. Auch die­se Teil­zeit­ar­beits­kräf­te fal­len wie folgt in die Berech­nungs­grund­la­ge für die Erstat­tungs­sät­ze:

  • Wöchent­li­che Arbeits­zeit bis zu 10 Stun­den: 0,25 Arbeit­neh­mer
  • Wöchent­li­che Arbeits­zeit bis zu 20 Stun­den: 0,50 Arbeit­neh­mer
  • Wöchent­li­che Arbeits­zeit bis zu 30 Stun­den: 0,75 Arbeit­neh­mer

Hier­bei gilt, dass unter­schied­li­che Betrie­be eines Unter­neh­mers zusam­men­ge­rech­net wer­den.

Wenn Sie mehrere Betriebe besitzen

Es gibt durch­aus den Fall, dass ein Arbeit­ge­ber meh­re­re Betrie­be lei­tet. In die­sem Fall gilt die Teil­nah­me ein­heit­lich für alle. Die Zahl der Arbeit­neh­mer wird addiert, ganz gleich, in wel­chem Betrieb wie vie­le Men­schen und in wel­cher Form beschäf­tigt sind.

Aus­nah­me: Die Rechts­form einer juris­ti­schen Per­son (z.B. AG, GmbH, KG usw.). Dann wer­den die Betrie­be ein­zeln gezählt und nicht sum­miert.

Aus­nah­men der anzu­rech­nen­den Arbeits­kräf­te bil­den:

  • Aus­zu­bil­den­de
  • Prak­ti­kan­ten
  • Volon­tä­re
  • Wehr- und Zivil­dienst­leis­ten­de
  • Arbeit­neh­mer in Alters­teil­zeit
  • Heim­ar­bei­ter und Haus­ge­wer­be­trei­ben­de
  • Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge in der Land­wirt­schaft
  • Frei­wil­li­ge des sozia­len oder öko­lo­gi­schen Jah­res
  • Bezie­her von Vor­ru­he­stands­geld und
  • schwer­be­hin­der­te (nach 3 Abs. 1 Satz 6 AAG nach SGB IX)

Außer­dem wer­den Arbeit­neh­mer im Erzie­hungs­ur­laub nicht dazu gerech­net, wenn für sie eine Ver­tre­tung ein­ge­stellt wur­de. Soll­te die­se aller­dings unter die „Aus­nah­men“ fal­len, hat der Erzie­hungs­be­ur­laub­te mit­ge­zählt zu wer­den.

Wur­den min­des­tens acht Kalen­der­mo­na­te nicht mehr als 30 Arbeit­neh­mer beschäf­tigt, muss das für das gan­ze Jahr an dem Aus­gleichs­ver­fah­ren teil­ge­nom­men wer­den. Das gilt auch dann, wenn der Betrieb kein gan­zes Vor­jahr bestan­den hat. Soll­te ein Betrieb mit­ten im Kalen­der­jahr eröff­net wer­den, so greift die Umla­ge­pflicht dann, wenn die meis­ten Mona­te im Jahr nicht über 30 Arbeit­neh­mer beschäf­tigt wur­den.

So findet die Beitragsbemessung statt

Wel­che Bei­trä­ge zu zah­len sind, wird nach einem Pro­zent­satz des ren­ten­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Ent­gelts (Umla­ge­satz) berech­net. Der Arbeit­ge­ber ist hier­bei ver­pflich­tet, die­se kom­plett selbst zu tra­gen. Han­delt es sich um Arbeit­neh­mer, die von der Ren­ten­ver­si­che­rung befreit sind oder sol­chen ohne eine Ren­ten­ver­si­che­rung, wird das Arbeits­ent­gelt als Grund­la­ge für die Berech­nung genom­men. Ein­mal­zah­lun­gen wer­den dabei aller­dings nicht berück­sich­tigt. Die Bei­trä­ge zur U1 Umla­ge wer­den abschlie­ßend mit den Gesamt­so­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen abge­rech­net und fäl­lig.

Diese Stellen sind für die U1 Umlage zuständig

Um das Aus­gleichs­ver­fah­ren in Anspruch zu neh­men, kann sich an fol­gen­de Stel­len gewen­det wer­den

·        den Orts­kran­ken­kas­sen,

  • den Betriebs­kran­ken­kas­sen,
  • den Innungs­kran­ken­kas­sen,
  • den Ersatz­kas­sen, und der
  • Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Knapp­schaft Bahn-See als
    • Trä­ger der knapp­schaft­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung,
    • Trä­ger der Kran­ken­ver­si­che­rung der See­leu­te,
    • Mini­job-Zen­tra­le

Grund­sätz­lich gilt, dass die Kran­ken­kas­se in die Zustän­dig­keit fällt, bei der der Arbeit­neh­mer ver­si­chert ist, ganz gleich, wel­che er gewählt hat. Soll­te es so sein, dass kei­ne gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung vor­liegt, wird sich nach der der Abfüh­rung der übri­gen Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge gerich­tet, wonach sich anschlie­ßend die Zustän­dig­keit ergibt. Die Aus­nah­me bil­den hier­bei gering­fü­gig Beschäf­tig­te (450-EUR-Jobs und kurz­fris­ti­ge Beschäf­ti­gun­gen). Bei ihnen wird die Mini­job-Zen­tra­le ihre Zustän­dig­keit ableis­ten.

Motivation von Mitarbeitern ist wichtig

Motivation von Mitarbeitern

Wie die Motivation von Mitarbeitern richtig angehen?

In der Arbeits­welt gibt es vie­le Fak­to­ren, auf die Sie kei­nen Ein­fluss haben. Sehr wohl kön­nen Sie aber den Grund­bau­stein für ein erfolg­rei­ches Unter­neh­men legen. Die­se Auf­ga­be ist nicht mit der Idee für ein Geschäft getan, Ihr Team spielt dabei eine wesent­li­che Rol­le, denn ab einer bestimm­ten Auf­trags­la­ge ist die Arbeit nicht mehr allei­ne zu wup­pen. Hier­bei kommt die Moti­va­ti­on von Mit­ar­bei­tern ins Spiel, denn die­se ist abso­lut not­wen­dig, um lang­fris­tig Erfolg zu haben. Geht es den Ange­stell­ten nicht gut, wird das eines Tages nach außen drin­gen und den Ruf des Unter­neh­mens schä­di­gen. Doch das muss nicht sein, wenn Sie es rich­tig ange­hen.

Mitarbeitermotivation richtig angepackt

Die Moti­va­ti­on von Mit­ar­bei­tern ist eine Kunst, so viel steht fest. Gera­de, wenn Sie leis­tungs­schwa­che Ange­stell­te beschäf­tigt haben, die Sie nicht direkt kün­di­gen möch­ten, ist eini­ges an Fin­ger­spit­zen­ge­fühl gefragt. Als aller­ers­tes müs­sen Sie der Ursa­che auf den Grund gehen, denn nicht nur eine Über­for­de­rung kann Schuld dar­an sein, son­dern auch eine Unter­for­de­rung. Auch ist zu prü­fen, ob das Team nicht zusam­men­passt und ob es dort zu Span­nun­gen kommt oder die Leis­tungs­schwä­che dem pri­va­ten Umfeld zuzu­ord­nen ist. In einem sol­chen Fall ist ein Mit­ar­bei­ter­ge­spräch sinn­voll.

Die häu­figs­te Ursa­che liegt tat­säch­lich dar­in begrün­det. Auf kei­nen Fall soll­ten Sie Ihrem Mit­ar­bei­ter mit Ver­lust des Jobs dro­hen, ihn aber sehr wohl über die Kon­se­quen­zen auf­klä­ren. Ver­su­chen Sie, ihm ein wenig Druck zu neh­men, sofern der Fir­men­all­tag es zulässt. Fle­xi­ble­re Arbeits­zei­ten kön­nen durch­aus moti­vie­ren und bewah­ren Sie als Vor­ge­setz­ten vor neu­en Pro­ble­men. Mit­ar­bei­ter, denen es nicht gut geht, wer­den krank – ganz gleich, ob sie es wirk­lich sind oder sich eine Krank­schrei­bung vom Arzt holen, um ein wenig Ruhe zu bekom­men und die pri­va­ten Din­ge klä­ren zu kön­nen.

Auch Sie als Vor­ge­setz­ter ken­nen sol­che Situa­tio­nen, wes­we­gen es für ein gutes Ver­hält­nis wich­tig ist, dass Sie bis zu einem gewis­sen Grad Empa­thie zei­gen kön­nen. Ein Ange­stell­ter, der etwas weni­ger in der Fir­ma ist, bringt Ihnen und dem Rest des Teams mehr, als wenn er sich krank­schrei­ben las­sen muss und damit kom­plett aus­fällt. Das bedeu­tet für den Rest der Fir­ma mehr Arbeit, mehr Stress oder den Ver­lust von Auf­trä­gen und im schlimms­ten Fall sogar einen Image­scha­den. Das alles kön­nen Sie durch die rich­ti­gen Taten zur rich­ti­gen Zeit ver­mei­den. Ein Chef, der sei­nen Mit­ar­bei­tern zu Sei­te steht, bie­tet auch für künf­ti­gen Bewer­bern einen Attrak­ti­ven Arbeits­platz, für den man ger­ne tätig ist, weil man kei­ne Angst haben muss, ihn direkt wie­der zu ver­lie­ren, wenn es ein­mal nicht gut läuft. Selbst­ver­ständ­lich müs­sen Sie den­noch Kon­se­quent sein, aber manch­mal scha­det es nicht, ein wenig mensch­lich zu sein.

Von innen motiviert

Die intrin­si­sche Moti­va­ti­on setzt sich aus zwei Fak­to­ren zusam­men, die sich bewährt haben. Dazu zählt die Moti­va­ti­ons­psy­cho­lo­gie und kogni­ti­ven Lern­theo­rie. Das bedeu­tet, dass Ihr Ange­stell­ter auch dann ange­trie­ben ist, sich mit etwas aus­ein­an­der­zu­set­zen bezie­hungs­wei­se es zu ler­nen, auch wenn ihm dadurch kei­ne mate­ri­el­len oder mone­tä­ren Bene­fits in Aus­sicht gestellt wer­den. Viel mehr wird der inne­re Anreiz akti­viert, der ihn zu einem posi­ti­ven Ver­hal­ten antreibt. Gera­de in krea­ti­ven Beru­fen wird oft von der intrin­si­schen Moti­va­ti­on Gebrauch gemacht, denn das soge­nann­te „Flow-Erleb­nis“, wel­ches ein posi­ti­ves emo­tio­na­les Erleb­nis bedeu­ten kann, führt dazu, dass sich die Per­son ganz und gar auf ihr Tun kon­zen­triert und Zeit und Umge­bung ver­gisst. Vie­le sind der Ansicht, dass Beloh­nun­gen die­se Moti­va­ti­on ver­rin­gern könn­ten, doch das ist nicht der Fall. Aller­höchs­tens dann, wenn kei­ner­lei Bezug zum The­ma her­ge­stellt wer­den kann, kann es pas­sie­ren, dass der Arbeit­neh­mer nur für die Bene­fits tätig ist. Es kann aber auch pas­sie­ren, dass alles inein­an­der ein­fließt und selbst neue Auf­ga­ben­be­rei­che höchst inter­es­sant wer­den, womit die Moti­va­ti­on von Mit­ar­bei­tern prak­tisch ganz von allei­ne pas­siert.

Umlage U1 Erstattung

U1 Erstattung

Entgeltfortzahlung bei Krankheit — Umlage U1 Erstattung

Für Sie als Unter­neh­mer sind Ange­stell­te wich­tig, auf die Sie sich ver­las­sen kön­nen. Den­noch han­delt es sich dabei um Men­schen, die lei­der auch krank wer­den kön­nen. Gera­de, wenn wäh­rend lau­fen­der Pro­jek­te ist das sehr ärger­lich, aber ändern lässt es sich nicht. Damit sowohl Arbeit­ge­ber als auch Arbeit­neh­mer vor den anste­hen­den Ver­lus­ten geschützt sind, gibt es die soge­nann­te „U1 Erstat­tung“, der Ent­gelt­fort­zah­lung bei Krank­heit. Sie greift in die­ser Form bei Unter­neh­men, die laut Fest­stel­lungs-Tabel­le nicht mehr als 30 Ange­stell­te haben.

Wozu U1 Erstattung dient

Bei der Ent­gelt­fort­zah­lungs­ver­si­che­rung han­delt es sich um eine Absi­che­rung, die nach dem Auf­wen­dungs­aus­gleichs­ge­setz han­delt. Das bedeu­tet, dass arbeits­recht­li­che Ver­pflich­tun­gen aus­ge­gli­chen wer­den, die Voll­zeit-Ange­stell­te betref­fen. Dazu zäh­len auch Teil­zeit­kräf­te, Fach­kräf­te und ähn­li­che, die dann anhand ihrer Stun­den zusam­men zu einer Voll­zeit­kraft gerech­net wer­den. Bei­spiel: Eine Teil­zeit­kraft arbei­tet bis zu 10 Stun­den in der Arbeit, so wird sie als 0,25 Arbeits­kräf­te ange­rech­net. Bei einem Ange­stell­ten bis 20 Stun­den, ist die­ser schon eine hal­be und bei 30 Stun­den zählt die­se als 0,75 Arbeit­neh­mer.

Im Übri­gen gilt sie als eine der wich­tigs­ten sozia­len Leis­tun­gen, die Sie laut Gesetz erbrin­gen müs­sen. Dazu ist der Geset­zes­tex­te § 3 Abs. 1 EFZG: „Wird ein Arbeit­neh­mer durch Arbeits­un­fä­hig­keit infol­ge Krank­heit an sei­ner Arbeits­leis­tung ver­hin­dert, ohne dass ihn ein Ver­schul­den trifft, so hat er Anspruch auf Ent­gelt­fort­zah­lung im Krank­heits­fall durch den Arbeit­ge­ber für die Zeit der Arbeits­un­fä­hig­keit bis zur Dau­er von sechs Wochen. .…“ ent­wor­fen wor­den.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab wann?

In der Regel ist eine AU für die U1 Erstat­tung nicht not­wen­dig. Den­noch müs­sen vom Ange­stell­ten und auch von dem Arbeit­ge­ber wahr­heits­ge­mä­ße Anga­ben gemacht wer­den. Die Kran­ken­kas­se kann sich die Anga­ben näm­lich jeder­zeit bestä­ti­gen las­sen, wes­we­gen sich kein ande­rer Weg lohnt. Gera­de klei­ne Unter­neh­men soll­ten also durch aus auf eine AU ab dem ers­ten Arbeits­tag bestehen, denn so sind alle Par­tei­en abge­si­chert. Den­noch muss auf jeden Fall Ihnen als Arbeit­ge­ber die Krank­heit unver­züg­lich nach Bekannt­wer­den mit­ge­teilt wer­den.

Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts

Grund­sätz­lich gilt die­se Rege­lung erst, wenn der Arbeit vier Wochen am Stück nach­ge­gan­gen wer­den konn­te. Wenn der Tarif­ver­trag oder eine Betriebs­ver­ein­ba­rung es aber anders ver­ein­ba­ren, so kann die­se War­te­zeit auch ver­kürzt wer­den. Soll­te der Arbeit­neh­mer vor­her krank wer­den, wird Kran­ken­geld von der Kran­ken­kas­se so lan­ge gezahlt, bis die War­te­zeit vor­über ist. Zuschlä­ge für Sonn­tags-, Fei­er­tags- und Nacht­ar­beit, sofern die­se bei dem Fort­zah­lungs­an­spruch berück­sich­tigt wur­den, sind nicht steu­er­frei. Steu­er­frei­heit genie­ßen nur die tat­säch­lich geleis­te­ten Stun­den.

Mitarbeiter vor Krankheit bewahren

Am bes­ten arbei­tet ein Unter­neh­men, wenn alle am Ball und voll da sind. Dass dies nicht immer der Fall ist, ist Ihnen mit Sicher­heit klar. Sie kön­nen als Arbeit­neh­mer aller­dings eine Men­ge tun, um die Gesund­heit ihrer Mit­ar­bei­ter zu erhal­ten und zusätz­lich die Moti­va­ti­on zu stei­gern. Die Rede ist von soge­nann­ten Bene­fits, die Ihr Team ger­ne anneh­men wird.

So kön­nen Sie bei­spiels­wei­se für beson­ders enga­gier­te Mit­ar­bei­ter Well­ness- oder Gesund­heits­son­der­leis­tun­gen gewäh­ren. Ein Gut­schein für eine Mas­sa­ge oder etwas Ähn­li­ches zeigt, dass Sie sich um Ihre Mit­ar­bei­ter Gedan­ken machen und nur das Bes­te wol­len. Auch gibt es die Mög­lich­keit, dass Sie spe­zi­el­le Kon­di­tio­nen in Hin­sicht von Ver­si­che­run­gen und Finan­zen gewäh­ren, an die eini­ge Ihrer Ange­stell­ten mit Sicher­heit nicht gedacht hät­ten oder es sich aus finan­zi­el­len Grün­den bis­her nicht leis­ten konn­ten. Ein wei­te­res gutes Argu­ment für sol­che Bene­fits ist, dass Sie Ihr Team an sich bin­den, denn einem guten Arbeit­ge­ber bleibt man ger­ne treu. Vor allem aber kön­nen Gesund­heits­leis­tun­gen dafür sor­gen, dass Ihre Mit­ar­bei­ter weni­ger krank sind, sich all­ge­mein bes­ser füh­len und so mehr leis­ten kön­nen. Mit nur wenig Ein­satz kön­nen Sie Ihr Unter­neh­men also vor­an­trei­ben und allen ein gutes Gefühl ver­mit­teln.

Wie motiviere ich meine Mitarbeiter richtig

Wie motiviere ich meine Mitarbeiter

Wie Mitarbeiter motiviert werden können

Wie moti­vie­re ich mei­ne Mit­ar­bei­ter?“ ist die zen­tra­le Fra­ge eines jeden Unter­neh­mers, der sei­ne Fir­ma zum Erfolg lei­ten will. Ohne ein star­kes Team im Rücken, in dem alle Betei­lig­ten an einem Strang zie­hen ist die­ses Ziel fast nicht zu errei­chen – oder es kos­tet unheim­lich viel Zeit und Ner­ven. Aus die­sem Grund soll­ten Sie sich einen Plan zurecht­le­gen, denn zufrie­de­ne Mit­ar­bei­ter sind wich­tig, aber lan­ge kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, weil sie einen Arbeits­platz haben. Mit Zusatz­leis­tun­gen, auch Bene­fits genannt, kön­nen Sie die Moti­va­ti­on Ihres Teams len­ken und stei­gern – und das ohne gro­ßen Auf­wand.

Die Standards: Gehaltserhöhung, Anerkennung, ein nettes Miteinander

Vie­le Vor­ge­setz­te sind der Ansicht, dass man gute Arbeit vor allem durch eine Gehalts­er­hö­hung beloh­nen kann. Ganz falsch ist der Gedan­ke nicht, aller­dings funk­tio­niert die Psy­che der meis­ten Men­schen nicht nur auf einem Kanal. Des­we­gen soll­ten meh­re­re Wege ein­ge­schla­gen wer­den, um dem Mit­ar­bei­ter das Gefühl zu geben, dass genau er rich­tig in die­ser Fir­ma ist und sei­ne Arbeits­kraft geschätzt wird. Neben den im Grun­de selbst­ver­ständ­li­chen Din­gen, wie ab und an ein Lob aus­zu­spre­chen oder um ein gutes Ver­hält­nis bemüht zu sein, kön­nen Sie noch einen Schritt wei­ter gehen.

Gera­de das Per­so­nal­we­sen gerät ger­ne ein­mal in Ver­ges­sen­heit, obwohl die­se sich oft­mals sehr stark für die Fir­ma ein­set­zen und einen gro­ßen Teil dazu bei­tra­gen, dass die Arbeits­ab­läu­fe „wie am Schnür­chen“ funk­tio­nie­ren und somit die Unter­neh­mens­zie­le erreicht wer­den kön­nen.

Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?“ Mit Zusatzleistungen!

Bei der Mit­ar­bei­ter­füh­rung geht es nicht nur dar­um, Men­schen zu fin­den, die funk­tio­nie­ren. Das wer­den sie nur eine gewis­se Zeit tun, danach sinkt die Leis­tungs­be­reit­schaft rapi­de und das scha­det auf Dau­er Ihrem Unter­neh­men. Pla­nen Sie also im Vor­aus und set­zen Sie daher auf Zusatz­leis­tun­gen, die Ihnen und Ihren Mit­ar­bei­tern vie­le Vor­tei­le brin­gen wird. Um ihnen die ent­spre­chen­de Aner­ken­nung ent­ge­gen­zu­brin­gen, haben sich in der Ver­gan­gen­heit Bene­fits wie frei­es Kan­ti­nen­es­sen, ein Fir­men­wa­gen, Kin­der­be­treu­ung, fle­xi­ble­re Arbeits­zei­ten oder diver­se Gesund­heits­vor­sor­ge­leis­tun­gen aus­ge­zahlt.

Micro­soft weiß, wie stres­sig der All­tag für alle Betei­lig­ten sein kann. Aus die­sem Grund bekom­men die Ange­stell­ten nicht nur Urlaubs-, Lebens-, und Kran­ken­ver­si­che­run­gen gespons­ort, son­dern auch eine Viel­zahl von Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen. Damit sie auf die Gesund­heit ach­ten und nicht mit dem Argu­ment „kei­ne Zeit“ kom­men, wer­den Imp­fun­gen sogar direkt in der Fir­ma vor­ge­nom­men. Es gibt sogar einen eige­nen Sport­ver­ein und spe­zi­el­le Gesund­heits­ta­ge – gera­de, wer viel am PC sitzt, freut sich oft­mals über die­se Mög­lich­kei­ten, sei­nem Wohl etwas Gutes tun zu kön­nen.

Für sehr klei­ne Unter­neh­men mag das nicht rea­li­sier­bar sein, doch Sie kön­nen Sich etwas davon abschau­en. Schon mit klei­nen Bene­fits kön­nen Sie viel errei­chen.

Was ist Ihr Nutzen?

Sie wer­den sich jetzt fra­gen, was Sie von die­sen Auf­wen­dun­gen zur Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­ti­on haben, außer eben ein Team, wel­ches ger­ne bei Ihnen beschäf­tigt ist. Arbeit­neh­mer, die ihren Job ger­ne machen und sich respek­tiert füh­len, ver­fal­len weni­ger in Stress. Stress ist bekann­ter­ma­ßen schlecht für die Gesund­heit, wes­we­gen vie­le Arbeit­neh­mer zuneh­mend krank wer­den, wenn der Job mehr eine Belas­tung als eine Berei­che­rung dar­stellt.

Ist Ihr Ange­stell­ter krank, müs­sen Sie den­noch des­sen Lohn wei­ter­zah­len, Ihnen ent­ge­hen aber im schlimms­ten Fall wich­ti­ge Auf­trä­ge oder Pro­jek­te kön­nen erst ver­spä­tet zum Abschluss gebracht wer­den. Zwar haben Sie, sofern Sie ein Unter­neh­men mit unter 31 Mit­ar­bei­tern sind, die Mög­lich­keit vom soge­nann­ten U1 Umla­ge Gebrauch zu machen und sich so einen gro­ßen Teil ihrer Ver­lus­te von der ent­spre­chen­den Kran­ken­kas­se erstat­ten zu las­sen, aber den­noch haben Sie ein klei­nes Minus in der Kas­se. Genau die­ses Risi­ko kön­nen Sie um ein Viel­fa­ches ein­däm­men, wenn Sie sich mit den Hin­ter­tü­ren der Bene­fits aus­ein­an­der­set­zen und die­se cle­ver anwen­den. Sie sehen, die Fra­ge „Wie moti­vie­re ich mei­ne Mit­ar­bei­ter?“ ist gar nicht so schwie­rig zu beant­wor­ten, wie Sie am Anfang dach­ten.

Tankgutscheine für Mitarbeiter zur Motivation

Tankgutscheine für Mitarbeiter

Tankgutscheine für Mitarbeiter

Klei­ne Geschen­ke erhal­ten die Freund­schaft“, lau­tet ein Sprich­wort. Doch nicht nur die Freund­schaft wird durch klei­ne Ges­ten erhal­ten, auch das Zusam­men­spiel von Arbeit­ge­bern und Arbeit­neh­mers ver­bes­sert sich durch sol­che klei­nen Auf­merk­sam­kei­ten erheb­lich. Beson­ders beliebt ist ein Tank­gut­schein, denn in Zei­ten, wo die Ben­zin­prei­se ger­ne über 1,20 Euro den Liter klet­tern, ist das eige­ne Auto ein Kos­ten­fak­tor, denn vie­le den­noch nicht abwer­fen wol­len und auch nicht kön­nen. Tank­gut­schei­ne für Mit­ar­bei­ter sind daher eine wirk­lich gute Beloh­nung.

Das gilt es beim Tankgutschein zu beachten

Vie­le Jah­re war es nicht ein­fach, Tank­gut­schei­ne für Mit­ar­bei­ter zu ver­schen­ken. Lohn­steu­er­prü­fer hat­ten ihre Augen auf die­sen Aus­ga­ben, bis das Gesetz zuguns­ten der Unter­neh­men geän­dert wur­de. Das Per­so­nal­we­sen hat es also etwas ein­fa­cher, als zu den Jah­ren davor. Aktu­ell ist es so, dass nicht mehr als 44 Euro monat­lich pro Arbeit­neh­mer ver­schenkt wer­den dür­fen. Zunächst muss die Tank­fül­lung selbst bezahlt wer­den, danach gibt es einen Gut­schein zurück, das gilt auch für Tank­kar­ten vom Arbeit­neh­mer. Die­se Leis­tung bleibt dann Steu­er- und sozi­al­ab­ga­be­frei. Bei Beträ­gen, die dar­über hin­aus­ge­hen, wird der Gut­schein ange­rech­net. Am bes­ten ist es, wenn Sie die­se Sach­be­zü­ge in den Arbeits­ver­trag auf­neh­men und die­sen in Euro aus­wei­sen. Der Emp­fang soll­te dann auch quit­tiert wer­den. Auch rat­sam ist es, dass Sie limi­tier­te Kar­ten zur Ver­fü­gung stel­len, denn Sie müs­sen am Ende bele­gen, dass nicht mehr Geld fürs Tan­ken auf­ge­wen­det wur­de. Ach­ten Sie auch dar­auf, dass Ihre Tank­part­ner kei­ne Bar­aus­zah­lun­gen gewähr­leis­ten, denn Sie gehen nach­her in die Beweis­pflicht, dass selbst gerin­ge Beträ­ge nicht direkt in eine Brief­ta­sche wan­dern.

Übri­gens: Die 44 Euro Frei­gren­ze für Tank­gut­schei­ne für Mit­ar­bei­ter könn­te dem­nächst gesenkt wer­den. Gan­ze 20 Euro weni­ger könn­te es dann geben. Bereits seit 2014 gilt das für die betrieb­li­chen Kran­ken- oder Pfle­ge­ver­si­che­run­gen. Gene­rell gilt die­se Frei­gren­ze aber für alle Sach­be­zü­ge zusam­men.

Mitarbeitermotivation dank Sachbezug

Ein gutes Team ist die Vor­aus­set­zung für ein funk­tio­nie­ren­des Unter­neh­men. So gut Ihre Arbeit­neh­mer auch sind, bes­ser wer­den sie, wenn Sie ab und an eine ent­spre­chen­de Beloh­nung für Ihre Mühe erhal­ten. Aus die­sem Grund haben sich diver­se Son­der­leis­tun­gen bewährt, um sie lang­fris­tig zu moti­vie­ren und an das Unter­neh­men zu bin­den.

Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, um die Mit­ar­bei­ter­füh­rung posi­tiv zu gestal­ten. Wel­che für Sie selbst denk­bar und rea­li­sier­bar sind, müs­sen Sie ent­schei­den. Neben Lob und ande­ren freund­li­chen Wor­ten kommt es immer gut bei Ihrem Team an, wenn Sie sich gewis­se Bene­fits erar­bei­ten kön­nen. Wich­tig hier­bei ist, dass die­se gerecht aus­fal­len und Sie selbst prü­fen, in wie fern Sie dem Ansporn dien­lich sind. In der Regel soll­ten Sie sich mer­ken, dass es nicht dar­um gehen soll­te, einen Arbeit­neh­mer zu einer gewis­sen Auf­ga­be zu „über­re­den“, son­dern ihn für sein gutes Han­deln zu beloh­nen. Das setzt auch Vor­aus, dass sich der Ange­stell­te zumin­dest ein wenig mit sei­nen Auf­ga­ben iden­ti­fi­zie­ren kann und sie mit sei­nen Talen­ten und Fähig­kei­ten über­ein­stim­men. Dass das nicht immer mög­lich ist und auch mal Din­ge getan wer­den müs­sen, die einem nicht lie­gen, ist wohl jedem im Betrieb klar. Wenn er sich dazu aber bei­spiels­wei­se einen Kraft­stoff-Gut­schein erar­bei­ten kann, dann ist das nur för­der­lich.

Vorteile für Sie als Unternehmer

Bei einem gut­lau­fen­den Unter­neh­men sind 44 Euro im Monat nicht viel, für die Vor­tei­le, die Sie dadurch erhal­ten. Wie bereits ange­spro­chen, bin­den Sie Ihren Ange­stell­ten an die Fir­ma. Wer steu­er­frei durch sei­ne Arbeit einen Bonus erhält, ist glück­lich und sucht nicht nach bes­se­ren Bedin­gun­gen. Zudem wird das mit Sicher­heit auch an Außen­ste­hen­de gelan­gen, was Ihr Unter­neh­men für neue, sehr qua­li­fi­zier­te Kräf­te attrak­tiv macht. Ins­ge­samt wird das Team­ge­fühl ver­bes­sert, was wider­um die Pro­duk­ti­vi­tät stei­gert. Es zeigt, dass Sie sich Gedan­ken machen, wie Sie ein ange­neh­mes Betriebs­kli­ma her­stel­len kön­nen und dass Ihr Team Ihnen am Her­zen liegt.